Rehatraining

Therapeutische Bodenarbeit für mehr Körpergefühl, Stabilität und Beweglichkeit

Rehatraining kann Pferde dabei unterstützen, ihren Körper bewusster einzusetzen, Muskulatur aufzubauen und Bewegungsabläufe wieder leichter und geschmeidiger zu finden.

Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit vom Boden: ruhig, strukturiert und angepasst an das jeweilige Pferd. Besonders bei Rückenproblemen, schwacher Bauchmuskulatur, Verspannungen oder nach längeren Pausen kann gezielte Bodenarbeit eine wertvolle Ergänzung sein.

Mit dem Horse-Bodyformer kann die Bauch- und Rumpfmuskulatur in der Bewegung gezielt angesprochen werden. So kann das Pferd lernen, sich besser zu stabilisieren, den Rücken freier zu nutzen und mehr Körpergefühl zu entwickeln.

Ruhige Bodenarbeit kann dem Pferd helfen, seinen Körper bewusster und stabiler einzusetzen.

Warum der Rücken so wichtig ist

Der Rücken spielt für die Gesunderhaltung des Pferdes eine zentrale Rolle. Damit ein Pferd das Reitergewicht tragen, sich ausbalancieren und seine Hinterhand sinnvoll einsetzen kann, braucht es nicht nur Rückenmuskulatur, sondern vor allem eine stabile Rumpf- und Bauchmuskulatur.

Ist die Bauchmuskulatur zu schwach, kann die Wirbelsäule absinken. Der Rücken kann dann nicht ausreichend aufgewölbt und stabilisiert werden. Kommt zusätzlich Reitergewicht dazu, kann das Pferd schneller in eine ungünstige Haltung geraten.

Deshalb geht es im Rehatraining nicht nur darum, den Rücken „locker“ zu bekommen. Entscheidend ist, dass das Pferd lernt, seinen ganzen Körper sinnvoll einzusetzen: Bauch, Rücken, Brust, Hals und Hinterhand arbeiten zusammen.

Ohne stabile Körpermitte kann das Pferd seinen Rücken und seine Hinterhand nicht gesund nutzen.

Häufige Ursachen für Rückenprobleme

Rückenprobleme beim Pferd können viele verschiedene Ursachen haben. Die Symptome sind oft sehr unterschiedlich und nicht immer leicht zuzuordnen. Auch nicht jede sichtbare Veränderung führt automatisch zu Schmerzen.

Umso wichtiger ist es, den Bewegungsapparat des Pferdes sorgfältig im Blick zu behalten und Training, Ausrüstung und Belastung immer wieder zu überprüfen.

Training

Falsche Belastung

Unpassendes Training, schlechtes Reiten oder Überbelastung können den Bewegungsapparat aus dem Gleichgewicht bringen.

AUSRÜSTUNG

Unpassender Sattel

Ein schlecht sitzender Sattel kann Druck, Schonhaltungen und Verspannungen begünstigen.

KÖRPERBAU

Exterieur

Angeborene oder erworbene Exterieurmängel können beeinflussen, wie leicht ein Pferd sich gesund tragen kann.

VERLETZUNGEN

Stürze und Pausen

Stürze, Unfälle, Verletzungen oder längere Schonzeiten können Beweglichkeit, Muskulatur und Körpergefühl verändern.

Ohne stabile Körpermitte kann das Pferd seinen Rücken und seine Hinterhand nicht gesund nutzen.

Bauchmuskulatur, Rücken und Hinterhand

Die Bauchmuskulatur ist ein wichtiger Teil der sogenannten unteren Verspannung. Sie unterstützt den Rücken, hilft dem Pferd, das Becken günstiger auszurichten, und trägt dazu bei, dass die Hinterhand besser unter den Körper arbeiten kann.

Wenn diese Muskulatur zu schwach ist, fällt es dem Pferd schwerer, den Rücken aufzuwölben und sich gesund zu tragen. Der Rücken kann fest werden, die Hinterhand bleibt weniger aktiv und Bewegungen wirken oft steif oder eingeschränkt.

Ein gezieltes Training der Rumpf- und Bauchmuskulatur kann deshalb helfen, dem Pferd mehr Stabilität, Beweglichkeit und Körpergefühl zu geben.

Ein tragfähiger Rücken entsteht nicht allein im Rücken – er beginnt mit einer aktiven Körpermitte.

Eine stabile Körpermitte hilft dem Pferd, Rücken und Hinterhand besser zu nutzen.

Therapeutische Bodenarbeit mit dem Horse-Bodyformer

Beim Horse-Bodyforming wird das Pferd vom Boden aus mit Hilfe eines speziellen Trainingsgurtes gearbeitet. Dieser kann die Bauchmuskulatur in der Bewegung ansprechen und dem Pferd helfen, seinen Körper bewusster einzusetzen.

Ziel ist es, die Rumpfmuskulatur zu aktivieren, die Rückenmuskulatur zu entlasten und Bewegungsabläufe wieder geschmeidiger werden zu lassen. Viele Pferde finden dadurch leichter in eine Dehnposition und können lernen, mehr „über den Rücken“ zu laufen.

Durch die Arbeit vom Boden können körperliche und mentale Themen ohne zusätzliches Reitergewicht bearbeitet werden. Die Gymnastizierung, das Lösen von Spannung und ein besseres Körpergefühl stehen dabei im Vordergrund.

AKTIVIERUNG

Bauch- und Rumpfmuskulatur

Das Pferd wird angeregt, seine Körpermitte bewusster einzusetzen.

Entlastung

Rücken freier nutzen

Wenn die Körpermitte aktiver wird, kann der Rücken freier und tragfähiger arbeiten.

KÖRPERGEFÜHL

Bewegung bewusster spüren

Das Pferd kann lernen, Bewegungen ruhiger, koordinierter und geschmeidiger auszuführen.

Rehatraining bedeutet nicht schneller, höher oder mehr – sondern bewusster, ruhiger und sinnvoller.

Für welche Pferde Rehatraining sinnvoll sein kann

Rehatraining kann für Pferde sinnvoll sein, die nach einer Pause wieder aufgebaut werden sollen, Schwierigkeiten mit Balance oder Beweglichkeit haben oder körperlich wieder mehr Stabilität entwickeln sollen.

Auch Pferde mit schwacher Rumpfmuskulatur, festem Rücken, wenig Körpergefühl oder nach längeren Schonzeiten können von ruhiger, strukturierter Bodenarbeit profitieren.

Rehatraining kann unterstützen bei:

• schwacher Bauch- und Rumpfmuskulatur
• festem oder wenig tragfähigem Rücken
• Bewegungs- und Balanceproblemen
• Aufbau nach Pausen
• Vorbereitung auf das Reiten
• mehr Körpergefühl und Losgelassenheit

Das Training wird immer an das Pferd, seinen Zustand und seine Möglichkeiten angepasst.

Horse-Bodyformer mieten

Nach einer Einschulung kann der Horse-Bodyformer für das eigene Pferd gemietet werden. So kannst du dein Pferd über einen längeren Zeitraum regelmäßig und sinnvoll unterstützen.

Gern begleite ich euch mit einem passenden Trainingsprogramm und zeige dir, worauf du bei der Anwendung achten solltest.

Miete

100,- im Monat

nach vorheriger Einschulung
auf Wunsch mit begleitendem Trainingsprogramm

Möchtest du dein Pferd gezielt unterstützen?

Dann melde dich gern. Gemeinsam schauen wir, wo dein Pferd steht, welche Ziele sinnvoll sind und ob Rehatraining mit therapeutischer Bodenarbeit und dem Horse-Bodyformer zu euch passt.

Wichtig ist dabei immer: Das Training wird ruhig, schrittweise und passend zum Pferd aufgebaut.

Gern begleite ich euch mit einem passenden Trainingsprogramm und zeige dir, worauf du bei der Anwendung achten solltest.

Hinweis

Rehatraining ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Schmerzen, Lahmheiten oder unklaren Beschwerden sollte immer zuerst tierärztlich abgeklärt werden, was medizinisch notwendig ist.