Echte Partner sein
    Einander vertrauen
  Feiner und leichter Reiten
  Pferde vielseitig ausbilden
  Therapeutisch nachhaltig arbeiten

Ich für meinen Teil habe mir das immer gewünscht und mit meinem Hannoveraner Gentle Gladur leider nie richtig erreicht, weil ich in meinem Leben zu viele „abers“ hatte. Durch diese vielen „abers“ wurde der Schrank auf dem Boden ziemlich voll mit Reitsportartikeln, die man als Natural Horsemanshippler nicht mehr braucht. Dazu zählen: Hilfszügel und unterschiedliche Trensengebisse jeglicher Art, Kappzäume, Seretas etc. Am Boden waren Gentle und ich gute Freunde aber im Sattel war ich ihm einfach nicht gewachsen. Weil ich in der Grundausbildung beim Reiten den Fehler begangen habe, mir nicht die Zeit zu nehmen die ich brauche und auch nicht immer auf meinem Weg geblieben bin. Das hat sich über 8 Jahre bitter gerächt. Seine Spezialität war der Topspin, rechts antäuschen links drehen und jeder lag einhundertprozentig unten oder auch Sliding Stop aus dem gestreckten Galopp mit anschließender flotter Drehung ließ einen totsicher den Sattel verlassen. Gentle bekam den Spitznamen „Pegasus“ verpasst, weil er sich meistens über der Erde befand als auf der Erde. Es gab kaum einen Ausritt wo ich nicht unten lag.

Das das auch anders geht durfte ich im Herbst 2006 mit einer ausgebildeten Horsemanshipstute erleben und zwar auch ohne dass ich Zügel in der Hand hatte. Nur mit zwei Stecken im Level 2 Kurs bei Adrian Heinen. Anhalten? „Kein Problem“, Rückwärts? „Aber ja doch“, Seitwärts mit jeglicher Biegung, wie Traversale etc.? „Klar, guck mal wie schön ich das kann“, Fliegender Wechsel? „Juchu, guck mal ich kann auch die Einer“. Auch mit Trense, war es Leichtigkeit pur. Für „das Pferd an den Zügel stellen“ reichte es zart die Ellenbogen anzuwinkeln. Bei dieser Arbeit kamen uns alle Dinge die wir vorher am Boden geübt hatten zu Gute und wurden eigentlich nur in den Sattel übertragen. Seit dem ich diese Stute reiten durfte habe ich keine „Abers“ mehr, denn das ist das was ich eigentlich die ganze Zeit gesucht habe. Ein Pferd was mit Leichtigkeit, Eleganz und ohne Kraftanstrengung für mich tanzt und mich dabei angenehm sitzen lässt. Es reicht nur das Anziehen der Fußspitzen, der dezente Hinweis mit dem kleinen Finger oder ein Blick in die andere Richtung. Ein Ausatmen lässt die Gangart wechseln, ein drehen des Bauchnabels die Richtung. Diese Stute hat mich gelehrt von alten Systemen, die nicht immer pferdefreundlich sind, loszulassen.

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